NB4S hat wieder einmal etwas am Spiegel auszusetzen. Dabei belässt er es nicht bei einer destruktiven Kritik. Nein, mit seinen Verbesserungsvorschlägen will er der Manipulation durch Überschriften entgegenwirken. Entgegenwirken? Nein, das eigentlich nicht. Viel mehr zum positiven verändern. Naja, wie auch immer…
Nachdem die Palis in letzter Zeit ihren sogenannten „Tag des Zorns“ celebrierten und dabei auf massig Israel-Flaggen herum trampelten und ständig durch ihre Viertel latschten, wurde es wohl Zeit für ein Feuerwerk. Und wie so oft: Es weis niemand, wer es war. Das ändert aber nichts an den Tatsachen: Schon wieder eine Rakete aus Gaza in ein Kibbutz geschossen. Die Reaktion darauf war abzusehen und es bleibt wohl nur eine Frage der Zeit bis wieder verdreht wird, was da eigentlich geschen ist.
Nebenbei muss erwähnt werden, dass der Begriff „Der Tag des Zorns“ auch nur geklaut ist. Blamabel. Aber das war ja nicht anders zu erwarten.
Seit 2007 haben die amerikanischen Steuerzahler es mit jährlich 100 Millionen US-Dollar finanziert. Viele Behörden der US-Regierung sind an dem Programm beteiligt gewesen, darunter auch das Büro für Diplomatische Sicherheit des Außenministeriums, der Secret Service und Teile des Militärs.
Die PA-Miliz hat insgesamt 30.000 Angehörige. Vier Bataillone mit 2.100 Mann haben die Sicherheitsüberprüfung durch fehlende kriminelle oder terroristische Verbindungen bestanden und 1.400 Trainingsstunden in einer amerikanischen Anlage in Jordanien durchlaufen.
You tell me that nothing matters.
You’re just fucking scared.
You tell me that I’m better.
You just hate yourself.
You tell me that you like her.
You just wish you did.
You tell me that I make no difference.
Well at least I’m fucking trying.
What the fuck have you done?
Funktion und Inhalt der Hoffnung werden unaufhörlich erlebt, und sie wurden in Zeiten aufsteigender Gesellschaften unaufhörlich betätigt und ausgearbeitet. Einzig in Zeiten einer niedergehenden alten Gesellschaft, wie der heutigen im Westen, läuft eine gewisse partielle und vergängliche Intention nur abwärts. Dann stellt sich bei denen, die aus dem Niedergang nicht herausfinden, Furcht vor die Hoffnung und gegen sie.
Dann gibt sich Furcht als subjektivistische, Nihilismus als objektivistische Maske des Krisenphänomens: des erduldeten, aber nicht durchschauten, des beweinten, aber nicht gewendeten.
Die Wendung ist auf dem bürgerlichen Boden, gar in seinem gekommenen und bezogenen Abgrund, ohnehin unmöglich, selbst dann, wenn sie, was keineswegs der Fall, gewollt wäre. Ja das bürgerliche Interesse möchte gerade jedes andere, ihm entgegengesetzte, in des eigene Scheitern hineinziehen; so macht es, um das neue Leben zu ermatten, die eigene Agonie scheinbar grundsetzlich, scheinbar ontologisch.
(…)
Die Hoffnungslosigkeit ist selber, im zeitlichen wie im sachlichen Sinn, das Unaushaltbarste, das ganz und gar den menschlichen Bedürfnissen Unerträgliche.
Jeremy Ellis war in Dresden. Wer das ist und was der macht, kann hier nachgeschaut werden. Wichtig ist, dass er die Chemiefabrik richtig zum kochen gebracht hat. Volle Hütte. Eine tobende Masse. Extrem steile Rhytmen und Beats. Soviel sei zum eingeflogenen Topact aus Detroit gesagt.
Nachdem wohl um 01.00Uhr der Einlass dicht machte, war es dann schon wieder ätzend, weil es brechen voll war. So kommt es, zu fortgeschrittener Stunde und zunehmenden Genuss von Rauschmitteln, dass einige Menschen meinen, Scheiße bauen zu müssen. Das zeigt sich dann entweder in den banalsten Dingen: Gehen ohne zu stürzen, nur so als Beispiel. Oder das Ganze steigert sich dann, parallel zum Rausmittelkonsum, leider schnell in Machogehabe.
Keine Angst. Es war ja nicht so, dass Horden von gröhlenden Patriarchen durch die Chemiefabrik gelaufen wären. Das kommt dort zum Glück nicht so oft vor. Ganz lässt es sich wohl nie… „nie-was“ eigentlich? Verbieten?Bekämpfen? Keine Ahnung.
Salopp würde ich formulieren: Ansonsten war die Party ganz großes Kino.